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Bei der Herstellung eines Brandes werden die Früchte mit Hefe eingemaischt und anschließend destilliert. Die Gärung der Maische verwandelt den Fruchtzucker in Alkohol. Der gesamte Alkohol, den der Brand am Ende hat, entsteht aus dem vorhandenen Zucker des Brenngutes. Hierbei ist es besonders wichtig, dass der Geruch und Geschmack des Ausgangsmaterials beim Endprodukt noch deutlich erkennbar ist. Vor allem bei kleinen Früchten, wie z.B. Vogelbeeren, ist dies sehr mühselig, da die Früchte selber kaum Zucker enthalten, daher ist eine große Menge an Früchten notwendig, um eine kleine Menge Brand herzustellen, was sich auch im Preis deutlich bemerkbar macht.
Grundsätzlich wird bei der Himbeere zwischen zwei Sorten-Typen unterschieden: Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren (remontierende Sorten). Remontierende Sorten fruchten mehrmals jährlich. Meist werden bei Herbsthimbeeren nach der Ernte alle Triebe abgeschnitten, was im Folgejahr zu Neutrieben und zu einer einmaligen Ernte im Herbst führt. Bei Sommerhimbeeren werden die Neutriebe belassen und so eine Ernte Ende Juni/Anfang August herbeigeführt. Himbeeren sind größtenteils Flachwurzler und werden auch flach gepflanzt, Wurzeln um 5 cm mit Erde bedecken.
Die Himbeeren von unserem „Himbeerbrand aus dem Mühlviertel“ werden hauptsächlich aus privaten Gärten in der näheren Umgebung bezogen.
Durch Mazerieren und Destillieren gewonnen.
Alkoholgehalt: 42 % Vol.